Jumble Blue | Es ist egal ob es den Klimawandel gibt oder nicht, darum:
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24 Mrz Es ist egal ob es den Klimawandel gibt oder nicht, darum:

99% aller Wissenschaftler sind sich einig, dass der Klimwandel existiert und ein von Menschen geschaffenes Problem ist. Naomi Oreskes deckt in ihrem Buch Die Machiavellis der Wissenschaft: Das Netzwerk des Leugnens auf, dass die anderen 1% eigentlich nur eine Handvoll von Wissenschaftler sind, die von der Ölindustrie bezahlt werden. Ausserdem sind diese 1% nicht einmal Klimawissenschaftler und bei vielen davon handelt es sich um die gleichen Leute die von 10 Jahren von der Tabakindustrie bezahlt wurden um zu behaupten, dass rauchen unschädlich ist. Der Rest der Klimawandelkritiker sind Politiker, die diese Wissenschaftler zitieren und Bürger die diese Politiker oder Wissenschaftler zitieren. Das alleine müsste eigentlich genug sein um die Debatte um den Klimawandel hier und jetzt zu beenden und den anderen 99%, insbesondere denen die tatsächlich Klimawissenschaftler sind, zu glauben. Aber das müssen wir nicht, denn dafür wie wir unser Leben anpacken sollten ist es absolut egal ob die 99% oder Naomi Oreskes recht hat und ich sage euch warum.

Jede lebende Spezies auf der Erde strebt danach sich so stark wie möglich zu vermehren um überleben zu können. Wenn Hasen sich vermehren und essen können, dann tun sie es. Wären nicht Wölfe und andere Tiere die Hasen fressen würden sie wahrscheinlich die Weltherrschaft an sich reissen. Wir alle wissen, dass die Erde, die Natur, die Fauna und Flora in einem Gleichgewicht sind. Und wenn es mehr Hasen gibt, dann essen die Wölfe mehr Hasen und es gibt mehr Wölfe bis die Wölfe zuviele Hasen gegessen haben. Dann sinkt die Population der Wölfe und dafür steigt die der Hasen wieder und der Zyklus wiederholt sich. Manche Spezies brauchen nicht einmal Raubtiere um reguliert zu werden. Grosse Herdentiere werden zu einem grossen Teil über die Nahrung reguliert. Wenn sie an einem Ort alles aufgefressen haben ziehen sie weiter zu einem neuen Ort und wenn sie alles an allen Orten aufgefressen haben, dann wird die Herde kleiner. Bis die Herde so klein ist, dass die Nahrung schnell genug nachwachsen kann. Es ist aber nicht immer alles im Gleichgewicht. Manche Spezies passen sich schlecht and die Umgebung oder Veränderungen in der Umgebung an und sterben aus, während andere überleben. Seht ihr wo ich hin will?

Die Menscheit hat sich als eine der effizientesten Spezies auf dem Planeten erwiesen. Sie lebt in jedem Winkel der Welt und vermehrt sich in unglaublichen Ausmass. Von der Beobachtung der Natur wissen wir, dass jede Spezies die mehr von ihrer Umwelt nimmt als die Umwelt geben kann eine unaufhaltbare Verkleinerung der Population hinnehmen muss. Es ist nicht die Frage ob das der Menscheit passiert, sonder nur wann. Ganz besonders wenn es nicht nur um Nahrung geht sondern um eine Vielzahl von Ressourcen, die wir für unseren modernen Lebensstil benötigen.

Die Klimawandeldebatte lenkt nur von der viel grösseren Frage ab. Von der Frage ob wir von der Natur reguliert werden wollen, oder ob wir uns selber regulieren. Wir sind eine ziemlich schlaue Spezies und wir haben Technologien entwickelt die es uns, richtig angewendet, erlauben wird in einem Gleichgewicht mit der Natur zu leben selbst wenn die Population gross ist. Aber wir nutzen diese Technologien noch nicht und noch nicht richtig. Im Gegenteil: Wir verbrauchen Energie und Rohstoffe als ob sie niemals ausgehen würden. Aber sie werden ausgehen und wir sind eigentlich klug genug um damit umzugehen. Noch nie zuvor hat es eine Spezies gegeben die bewusst entschieden hat sich selber zu regulieren um in grösseren Zahlen zu überleben. Wir können die ersten sein.

Wenn wir die ersten sein wollen, dann müssen wir einen einfachen Fakt akzeptieren:
Es kann nur ein Gleichgewicht geben wenn wir ausschliesslich erneuerbare Energien verwenden und jeden Rohstoff reziklieren. Wir wissen es alle. Jede nicht erneuerbare Energie und jeder Rohstoff wird irgendwann zu ende gehen. Und sobald dies passiert wird es unsere Art zu Leben und unsere Population limitieren. Noch schlimmer, die Geschichte hat gezeigt, dass beschränkte Ressourcen zu Krieg führen. Wenn wir mehr verbrauchen als unsere Umwelt hergeben kann dann werden wir gegen eine Wand laufen und als ob das nicht genug wäre, bis wir soweit sind verursachen wir die Ausrottung von unzähligen anderen Spezies um unsere eigene so lange wie möglich zu erhalten.

Wenn wir es nicht auf die harte Tour lernen möchten und von der Natur reguliert werden wollen gibt es nur eine einzige logische Schlussfolgerung: Wir müssen in ein Gleichgewicht kommen und das geht nur wenn wir ausschliesslich erneuerbare Energien verbrauchen und 100% reziklieren. Es gibt keine andere mögliche Zukunft, ausser die Erde zu verlassen.

Und das ist es warum es egal ist ob es den Klimawandel gibt oder nicht. In ein Gleichgewicht mit der Natur zu kommen ist gesunder Menschenverstand, es ist das einzig verantwortungsvolle das wir tun können, es ist der nächste Schritt in der Evolution und es ist wahrhaftig intelligent weit voraus zu planen. Eine intelligente Spezies strebt ein selbst reguliertes Gleichgewicht mit der Natur an und dafür müssen wir zu 100% auf erneuerbare Energien und Recycling setzen.

Wir dürfen nicht darauf warten bis die Politiker uns regulieren, denn wir selbst sind die Konsumenten. Wir konsumieren die Energie und die Rohstoffe und es ist unser eigenes Verhalten das wir regulieren müssen.
Das können wir selber machen:

  1. Benutze Verkehrsmittel bedacht und wähle jenes Verkehrsmittel welches am wenigsten Energie braucht.
  2. Schau genau hin was du kaufst, wie es hergestellt wurde und woher es kommt. Billig ist immer verdächtig. Frage den Verkäufer nach Informationen.
  3. Esse regional und Bio. Bio ist nicht gesünder für dich, es ist gesünder für die Umwelt.
  4. Was auch immer du benutzt und besitzt, benutze es so lange wie möglich und kaufe Dinge die lange halten. Benutze Einwegmaterial nur wenn es nicht anders geht.
  5. Wenn du kannst benutze elektrische Fortbewegungsmittel. Sie sind nicht immer sauberer, aber sie haben das Potential es zu sein in der Zukunft und brauchen unsere Unterstützung.
  6. Wenn du kannst lebe in einem umweltverträglichen Haus oder saniere es, so dass es eines ist. Es ist absolut möglich.
  7. Wähle Politiker die verstehen, dass wir in ein Gleichgewicht mit der Natur kommen müssen. Es ist die grössere Gefahr für die Menscheit als Immigration.
  8. Esse weniger oder kein Fleisch. Die Produktion von Fleisch hat gewaltige Umweltfolgen.
  9. Heize oder kühle deine Wohnung oder dein Auto nur so viel wie wirklich nötig. Die benötigte Energie ist immens.
  10. Sei ein gutes Beispiel, niemand kann bis jetzt alles perfekt machen, aber jeder Schritt zählt.

Das Grossartige ist das diese 10 Dinge auf lange Sicht Geld sparen und dich glücklicher machen. Also warum sollte man es nicht tun?